... und sofort ging es wieder rein
in den Arbeitsalltag. Aber um euch nicht mit all den Informationen eines
4-Tages-Ausflugs nach Helsinki und Tallinn an einem Tag zu überfluten,
berichte ich euch die kommenden vier Tage jeweils von einem Urlaubstag.
Heute erzähle ich euch also von letztem Freitag in Helsinki und der
Überfahrt nach Estland. Und in den kommenden drei Tagen gibt es dann den
Samstag, Sonntag und Montag als Tages-Bericht.
Freitag
morgen ging es also mit dem vollgepackten Rucksack zum Bahnhof und mit
dem Zug weiter nach Helsinki. Dort haben wir (das sind Stefania aus
Frankreich, Sathya und Ashutosh aus Indien und ich) unser Gepäck im
Schließfach verstaut und die Stadt bei Schneeregen erst einmal zu Fuß
erkundet. Unsere erste Station war die Felsenkirche etwas abseits vom
Stadtzentrum:
Der Bahnhof von Helsinki. Laut Reiseführer eine der Top10 Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Die Orgel und Deckenkonstruktion der Felsenkirche...
... sowie das Taufbecken der Kirche.
Wen man nicht so alles in Helsinki trifft. Renato mit einem Freund.
In
der Felsenkirche haben wir dann Renato - den brasilianischen
Couchsurfer, der in Turku arbeitet - getroffen, der zusammen mit einem
Freund in Helsinki unterwegs war. Mit den Beiden im Schlepptau ging es
dann weiter zur weißen Kathedrale im Zentrum Helsinkis und zur
orthodoxen Kirche.
Der weiße Dom im Zentrum Helsinkis...
... ist innen sehr schlicht gehalten - von dieser Orgel mal abgesehen.
In der Nähe des Doms steht die orthodoxe Kirche.
Eine Elch-Statue.
Nach
dem Besuch der drei bekanntesten Kirchen Helsinkis haben wir uns
wieder von Renato und seinem Freund verabschiedet und uns erst einmal
beim Mittagessen gestärkt. Auf dem Weg dahin kamen wir noch an dieser
Elch-Statue vorbei, die ich vor allem meinem Bruder nicht vorenthalten
will. Es gibt noch andere Elche als die auf den Straßenschildern ;-)
Aber auch dieser lebt leider nicht... Nach dem Mittag haben wir dann den
Rat der Stadtinformation befolgt und sind mit der Straßenbahn-Linie 3
eine Runde durch die Stadt gefahren. Die Linie passiert dabei viele
Sehenswürdigkeiten der Stadt und kostet deutlich weniger, als der
Sightseeing-Bus. Aber der eigentliche Grund war, dass wir vor dem immer
schlimmer werdenden Schneeregen ins trockene flüchten wollten. Aus dem
selben Grund haben wir nach der Straßenbahn-Tour noch eine Stunde in
einem Café verbracht, bevor es dann endlich auf die Fähre ging, einmal
über die Ostsee! Dort angekommen gab es einen typischen "Ferry Trip" -
also eine typische Fähr-Reise - mit günstigem Alkohol und einer recht
unruhigen Nacht für einige von uns... Wie sich der billige Alkohol auf
den Samstag unserer Tour ausgewirkt hat, verrate ich euch dann morgen.
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