Dienstag, 10. April 2012

Oster-Urlaub: Ich bin zurück aus Estland

... und sofort ging es wieder rein in den Arbeitsalltag. Aber um euch nicht mit all den Informationen eines 4-Tages-Ausflugs nach Helsinki und Tallinn an einem Tag zu überfluten, berichte ich euch die kommenden vier Tage jeweils von einem Urlaubstag. Heute erzähle ich euch also von letztem Freitag in Helsinki und der Überfahrt nach Estland. Und in den kommenden drei Tagen gibt es dann den Samstag, Sonntag und Montag als Tages-Bericht. 

Freitag morgen ging es also mit dem vollgepackten Rucksack zum Bahnhof und mit dem Zug weiter nach Helsinki. Dort haben wir (das sind Stefania aus Frankreich, Sathya und Ashutosh aus Indien und ich) unser Gepäck im Schließfach verstaut und die Stadt bei Schneeregen erst einmal zu Fuß erkundet. Unsere erste Station war die Felsenkirche etwas abseits vom Stadtzentrum:

 Der Bahnhof von Helsinki. Laut Reiseführer eine der Top10 Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Orgel und Deckenkonstruktion der Felsenkirche...

 ... sowie das Taufbecken der Kirche.

Wen man nicht so alles in Helsinki trifft. Renato mit einem Freund.

In der Felsenkirche haben wir dann Renato - den brasilianischen Couchsurfer, der in Turku arbeitet - getroffen, der zusammen mit einem Freund in Helsinki unterwegs war. Mit den Beiden im Schlepptau ging es dann weiter zur weißen Kathedrale im Zentrum Helsinkis und zur orthodoxen Kirche.

 Der weiße Dom im Zentrum Helsinkis...

... ist innen sehr schlicht gehalten - von dieser Orgel mal abgesehen.

 In der Nähe des Doms steht die orthodoxe Kirche.

Eine Elch-Statue.

Nach dem Besuch der drei bekanntesten Kirchen Helsinkis haben wir uns wieder von Renato und seinem Freund verabschiedet und uns erst einmal beim Mittagessen gestärkt. Auf dem Weg dahin kamen wir noch an dieser Elch-Statue vorbei, die ich vor allem meinem Bruder nicht vorenthalten will. Es gibt noch andere Elche als die auf den Straßenschildern ;-) Aber auch dieser lebt leider nicht... Nach dem Mittag haben wir dann den Rat der Stadtinformation befolgt und sind mit der Straßenbahn-Linie 3 eine Runde durch die Stadt gefahren. Die Linie passiert dabei viele Sehenswürdigkeiten der Stadt und kostet deutlich weniger, als der Sightseeing-Bus. Aber der eigentliche Grund war, dass wir vor dem immer schlimmer werdenden Schneeregen ins trockene flüchten wollten. Aus dem selben Grund haben wir nach der Straßenbahn-Tour noch eine Stunde in einem Café verbracht, bevor es dann endlich auf die Fähre ging, einmal über die Ostsee! Dort angekommen gab es einen typischen "Ferry Trip" - also eine typische Fähr-Reise - mit günstigem Alkohol und einer recht unruhigen Nacht für einige von uns... Wie sich der billige Alkohol auf den Samstag unserer Tour ausgewirkt hat, verrate ich euch dann morgen.

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